SHORTFILM.DE PORTRAIT BY DENNIS VETTER

QUARANTÄNEZEIT – PUZZLEZEIT

Der Corona-Sommer 2020 rückt näher, zwei Fragen stehen vor der Tür: Was noch kann ich mit meinen Lieben zuhaus alles unternehmen? Wie bringe ich während der Lockdown-Tage die Familie zusammen an einen Tisch, fernab der Nahrungsaufnahme?

ENJOY: 1KPM – 1000 PIECES MÉPRIS
erhältlich in den Farben: Mépris Red, Mépris Green, Mépris Blue, Mépris Yellow, Mépris Orange
unter: eternaltrend.de/sbsw

36KFRGB FREE STREAM

My 2012 RGB Color Series “36000 FRAMES RGB” – free to stream, now&forever, endjoy…
#happyeaster #36KFRGB #staystrong #eternaltrend #colorbingeing

VILNIUS SPECIAL MENTION FOR INFLORESCENCE

„An ode to the beauty and kindness in our hearts resisting the terrible nightmare yet to come.“
Special Mention, Vilnius International Film Festival Intl. Shorts Jury

„Inflorescence“ through the eyes of Kai Hermann

„INFLORESCENCE“ WORLD PREMIERE AT BERLIN INTL. FILM FESTIVAL 2020

INFLORESCENCE [SLOWLOOP-06] Info-Sheet

Berlinale Shorts 2:
24.02.2020 21:30 Cubix 9 (Premiere)
26.02.2020 17:00 Colosseum 1
27.02.2020 16:30 Cinemaxx 3
27.02.2020 21:00 Moviemento (Shorts Go Kiez)
28.02.2020 16:30 Zoo Palast 3 (Shorts Take Their Time)


AUDIENCE COMMENTS

„Der Traum endet nicht. Wie es Träumen eigen ist, wirft er stattdessen immer wieder neue Schlingen aus, Loops, die dich zurück in den Sturm ziehen. Einen Sturm, der gleichzeitig aufbrausend überwältigend und beglückend schön ist. Größtmögliches Kino-Rauschen in welchem sich die Liebe lustvoll hin und her wirft, das ganz große Glück winkt. Im Kino, wo gerade kaum einer näher am ultra-romantischen Ideal immer wieder neue, intensive Lichtblitze abfeuert, wie das offenbar Nicolaas Schmidt vermag. Sein neuer Kinofilm ist nur 8 Minuten lang und füllt mit seiner schier unbegrenzten Wucht dennoch den größten Saal. Man kann ihn wohl auch wirklich nur in einer solchen Architektur voll erfassen.“
Sebastian Selig, Facebook

„Ich hatte das Glück diesen Film auf der Berlinale zu sehen auf einer gigantischen Leinwand. Es sind 8 Minuten, die schwer zu greifen sind wenn rechts eine email kommt und links das handy vibriert. Wenn ihr könnt baut euch ein kleines Kino und schaut euch das an.“
Lennart Pennart, Facebook

I was surely moved by watching it during Kino Pavasaris screening this summer in Vilnius.“
Gintarė Šoparaitė, FB Messenger



PRESS REVIEWS
„Inflorecscene“ Berlinale Premiere
via shortsblog.berlinale.de/category/inflorescence

„A pink rose floats in the wind while a storm brews in the distance. Crowded House’s Don’t Dream It’s Over plays on a stuttering loop, reminding us not to let those who “build a wall between us” win. What could it possibly mean? The German flag in the background suggests the struggles of reunification, but this oddly compelling piece — perfect for museum installations — can be taken in a variety of ways.“
Redmond Bacon for Directors Notes

„Another seemingly simple film is German experimental film Inflorescence (Nicolaas Schmidt). A pink flower waves in the breeze as an extract from Crowded House’s ‘Don’t Dream It’s Over’ plays on an almost repeated loop. It first seems an exercise in nothing but absurdity, but as it goes on, the film morphs into a moving paean to the ability to stand one’s ground and keep hope, no matter what the circumstances.“
Laurence Boyce for Cineuropa

Wieder sind die formalen Zumutungen in der Minderzahl – Freunden derselben sei „Inflorescence“ von Nicolaas Schmidt im rundum gelungenen Programm 2 (insgesamt gibt es fünf) ans Herz gelegt. Die filmischen Mittel aber scheinen sich auf Unterwanderungsmission begeben zu haben.
Alexandra Seitz for Berliner Zeitung

Der deutsche Kurzfilm „Inflorescence“ von Nicolaas Schmidt ist nicht direkt queer, aber eine kunstvolle Hommage an den Widerstand innerhalb einer düsteren Welt: Rosarote Rosenblüten, auf ewig vereint, ertragen zusammen stürmische Zeiten und schwere Gewitter. Zu sehen im Programm „Berline Shorts II“.
Queer

„Weitaus simpler angelegt, aber nicht weniger überzeugend ist Nicolaas „Inflorence“: Acht Minuten lang sehen wir eine karg-graue Landschaft – und im Vordergrund eine Rose, die vom Wind durch das Bild getrieben wird- heftig durchgeschüttelt, aber standhaft. Dazu läuft der 1980er-Jahre-Hit „Don’t Dream It’s Over“ – verlangsamt, geloopt und verzerrt entwickelt er ungeahnte Kräfte. Ganz am Ende dieser hypnotischen acht Minuten steht ein unerwarteter politischer Appell, der hier aber nicht verraten werden soll.“
Fabian Wallmeier für RBB 24

HAPPY 2020

Schicke dieses #Glücksproemmel an zehn Personen die du gerne magst. Es soll ihnen bis Ende des Jahres viel Glück bringen.

#Pink #Proemmel struggling through red banger trash at #NewYear‘s Day
Proemmels bei Instagram

MERRY XMAS

XmasCard №12, Hamburg Eppendorf, 2019

AUTUMN IN AMSTERDAM

AUTUMN, my 2015 love porn tragedy concept short, will be screened at Queer Pornfilmnight
14.12.2019 20:00 Compagnie Theater, Filmhuis Cavia Amsterdam

Sarah Drath filmed me practicing a very first AUTUMN Pocket❦Poster Performance in public,
March 2016, U3 Hamburg

HAMBURGER ARBEITSSTIPENDIUM FÜR BILDENDE KUNST 2020

BETWEEN US
Ausstellungspräsentationen der Nominierten
Eröffnung: 2.12.2019 18:00
Ausstellung: 3.12.2019-12.01.2020
Kunsthaus Hamburg Klosterwall 15 Hamburg

FILMFEST BRAUNSCHWEIG

FINAL STAGE
23.11.2019 19:00 “Fass dich lang” Program, LOT Theater Braunschweig

61. NORDISCHE FILMTAGE LÜBECK

BELIEVE
31.10.2019 16:15 “Filmforum”, CineStar 7 Lübeck

BERLIN: PREIS DER NATIONALGALERIE SHORTLIST EXHIBITION

FINAL STAGE
Nominierung Förderpreis für Filmkunst

15.8.-12.9.2019 Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart Berlin
18.8. 2019 16:00 Artist Talk mit den Nominierten

(Die EndJoySunSet WorkShops 15., 18. August und 9.-13. September in Berlin Moabit müssen aus gesundheitlichen Gründen leider entfallen.)

ENDJOYSUNSET WORKSHOP

In diesen für alle Menschen ausgerichteten Workshop werden in praktischen Übungen die Grundlagen des gemeinsamen Sunsettings erforscht.
EndJoySunSet WorkShop Info&Anmeldung
EndJoy FaceBook Gruppe

©Jenny Schäfer, 2019, Karstadt Hamburg Eimsbüttel

SPRING&SUMMER SCREENINGS 2019

WIEN
AUTUMN
VETO at The Golden Pixel Coooperative
16.04.2019, 19:00  “The Shape, the Scent, the Feel of Things” Film Screening
Medienwerkstatt Wien Neubaugasse 40A, Wien

MONTEVIDEO
FINAL STAGE
Festival Cinematográfico Internacional del Uruguay
21.04.2019 Cinemateca Uruguaya Montevideo “Surface and Imitatio” Film Programg

29. FILMKUNSTFEST MV SCHWERIN
BELIEVE 

2.5.2019 16:30 (Vorfilm)
3.5.2019 11:00 (Kurzfilmblock 3)
4.5.2019 11:45 (Vorfilm)
4.5.2019 14:30 (Kurzfilmblock 3)
Filmpalast Capitol Wismarsche Straße 126 Schwerin

35. INT. KURZ FILM FESTIVAL HAMBURG
BELIEVE

7.6.2019 19:45 Zeise 1
8.6.2019 16:30 3001, 21.15 Uhr Filmraum

HAMBURGER ARBEITSSTIPENDIUM FÜR BILDENDE KUNST 2019

BELIEVE
Ausstellungspräsentationen der Nominierten
Eröffnung: 10.12.2018 19:00
Ausstellung: 11.12.2018-6.01.2019
Kunsthaus Hamburg Klosterwall 15 Hamburg

DECEMBER DRESDEN ENDJOY EXHIBITION

ENDJOY EXHIBITION NICOLAAS SCHMIDT
FINAL STAGE, 36KFRGB

Opening: 30.11.2018 7pm
Exhibition: 30.11.-15.12.2018
PYLON-LAB Wallgäßchen 2 01097 Dresden

ABGETAUCHT IN SZENE HAMBURG

OLD NEWS ARCHIVED

Bericht Glasgow Short Film Festival 2016

Glasgow Short Film Festival 17.03. – 21.03.2016 – Ein Bericht von Nicolaas Schmidt (AUTUMN)

Berlin Schönefeld – Flug nach Glasgow fällt aus. Ich danke Wiebke Weckbrodt für die Organisation der Alternative: Edinburgh Airport – Sanne Jehoul, Guest Manager, berät engagiert per SMS über Busverbindung nach Glasgow, sind zwei Stunden in Verzug. Der Bus startet exakt zur Golden Hour. Ich freue mich nachträglich über den Ersatzflug, die Gelegenheit schottisches Land und die ersten Strahlen einer Frühlingssonne entspannt erfahren zu können (draußen ist es noch zu kalt und die Fenster meiner Hamburger Parterre-Wohnung bekommen durch eine ungünstige Baumkonstellation davor, nur wenig Strahlen ab). Wir fahren auf geschlungener Strecke der Sonne entgegen, mal scheint sie links mal rechts herein. Der Bus ist fast leer, so ist es kein Problem öfter die Sitzseite zu wechseln. Nach einer Stunde dann: Glasgow Sunset.
Das Festival hat uns im Victoria Hotel untergebracht. Man ahnt den Luxus vergangener Zeiten – sehr charmant, I like. Obergeschoss, bis zum Boden reichende Erker-Fenster gen Süd-West – perfekt. Erschöpft schlafe ich sofort ein, verpasse dadurch leider nun doch Sven Schwarz mit dem „Black&Light“ Programm, das ich im Vorfeld bereits fett markiert hatte.

Das Hotel befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Art School und den beiden Spielstätten des Festivals: das Glasgow Film Theatre und das Centre for Contemporary Arts in dem sich auch das Festivalzentrum eingerichtet hat. Der Info-Schalter ist ständig mit freundlichen Menschen besetzt, es gibt WiFi und jeden Abend eine Stunde Umtrunk für/mit alle/n, Gelegenheit für Gespräche, Kennenlernrituale…

Das erste Screening meines Films „Autumn“ am Freitag Abend ist wenig besucht, das mag eventuell am vorherigen St. Patricks Day liegen. Die Wiederholung Sonntag Mittag fast ausverkauft, bei Sonnenschein – interessant. Die Gespräche finden jeweils zusammengefasst am Ende des Programms statt. Am Ausgang sprechen mich, dank meiner kleinen Performance, einige Zuschauer an, ich verteile Autumn Pocket Posters.

Wegen der ersten hellwarmen Sonnenstrahlung kann ich nicht alle Filmprogramme sehen, aber die von mir besuchten finde ich durchweg gelungen – mutig, experimentell, interessant, richtig.
Es gibt auch einige Sonderprogramme wie z.B. das mit Filmen von Jan Soldat und das großartige „Bleeding Edge“ Virtual Video Programm, kuratiert von Matt Lloyd.
Auch besuche ich eine Art Podiumsdiskussion über Filmvertrieb mit Schwerpunkt TV. Einige Filmemacher stellen dabei später Ausschnitte ihrer Filme zur Diskussion/Bewertung. Die Veranstaltung bekommt dann auch durchaus DSDS Charakter. Statements wie „a bit too poetic“ oder „not clear what this is about“ stimmen mich ein wenig traurig. Irgendwann kommt dann auch die Problematik „Prätentiös vs. Art“ auf…

Intensiviert Trink/Talk/Tanz kann man Samstag Abend auf der großen Festivalparty betreiben. Das Ganze findet in der etwas entfernter liegenden Glue Factory statt. Zusammen mit Ananda Pellerin und Patrick Buhr, dessen wunderbaren Film „Something About Silence“ ich eben entdeckte, begebe ich mich auf den Weg dorthin. Etwas früh dran schaue ich mir noch die dort ebenfalls installierte Ausstellung „Cinema of Transgression“ an, treffe auf Jan Soldat und lerne ihn näher kennen. Ich mag ihn ganz gern. Wir erwarten das Highlight, die Performance von Lydia Lunch. Später stellt er mir/mich noch einige/n Menschen vor. Zusammen mit Christoffer Olofsson und John Canciani treten wir den Rückweg zur Unterkunft an. Dabei unterqueren wir Europas meistbefahrene innerstädtische Autobrücke – heftig.

Am Abreisetag holt uns Festivalfahrer Colin Campbell vom Hotel ab. Die Sonne ist bedeckt von Wolken, so fällt es mir heute ein wenig leichter den Platz am Zimmerfenster zu verlassen. Wir fahren zum Flughafen, meine Anspannung steigt. Nach wenigen Metern steigt auch noch Stine Wangler von der Kurzfilmagentur Hamburg hinzu – it’s a small world/scene.

Zusammenfassung:
Top! (Filme, Atmosphäre, Rahmenprogramm, Service, Hotel, Essen, Menschen, Stadt, Wetter)
Ich kann die Reise zu diesem sympathischen Festival nur empfehlen.

glasgowfilm.org/glasgow-short-film-festival

https://ag-kurzfilm.de/de/festivalberichte/955.html

Blick aus Victorian House Hotel Fenster